Abschlusskonzert der Dissertation von Elisa Rumici »Rautavaara’s Piano Music: not a dead end« 3. Juni 2026

En bref

 

 

 

 

3. Juni 2026
von 16 Uhr bis 17 Uhr

Hochschule für Musik Freiburg
Mendelssohn-Bartholdy-Platz 1, 79102 Freiburg
Wolfgang-Hoffmann-Saal

Freier Eintritt, solange Plätze verfügbar sind

  

 

 

 

Interpretation: Elisa RUMICI

Künstleriche Betreuung: Alfonso GOMEZ

Organisation: Elisa RUMICI ; Alfonso GOMEZ

Unterstützung: Collège GLAREAN ; l'ITI CREAA ; UR 3401 ACCRA ; Université de Strasbourg ; Hochschule für Musik de Freiburg ; HEAR Strasbourg ; Université Franco-Allemande

Titel der Dissertation im Fach Musikinterpretation und Komposition: »A Performer’s Perspective on the Piano Works of Einojuhani Rautavaara« (Vorgesehene Verteidigung im Herbst 2026)

 

    Im Rahmen seiner Doktorarbeit gibt Elisa Rumici, Doktorandin am Collège GLAREAN, ein Abschlusskonzert, dessen Programm der Klaviermusik von Einojuhani Rautavaara sowie Werken von Chopin und Debussy widmet sich und dabei zentrale Themen seiner Ästhetik beleuchtet, darunter seine Verbindung zur romantischen Klaviertradition, sein Verständnis von Virtuosität sowie seinen Einsatz von Symmetrie und Selbstzitaten.

Biografie

     Elisa Rumici ist eine italienische Pianistin und Wissenschaftlerin, die im Bereich der Musikvermittlung tätig ist und sich für die Förderung der Geschlechtergleichstellung in der klassischen Musik einsetzt.

     Sie tritt regelmäßig in ganz Europa auf und war bereits an renommierten Veranstaltungsorten und Festivals zu Gast, darunter die Expo Milano, der Fazioli Showroom in Mailand, das Italienische Kulturinstitut in Stuttgart, der Circolo dei Lettori in Turin, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro Vittoria in Turin, das Teatro Nuovo Giovanni da Udine und die Gare du Nord in Basel. Im Jahr 2015 wurde ihr Recital in Óbidos (Portugal) auf Antena 2, dem nationalen Klassikradiosender, übertragen. Als Solistin hat sie Mozarts Konzert KV 271 in Vicenza, Moncalieri und Crema sowie Schumanns Konzert op. 54 in Sacile aufgeführt. In den Sommern 2024 und 2025 wurde sie zur Teilnahme am Pianofest in den Hamptons (USA) eingeladen.

     Als Kammermusikerin arbeitet sie regelmäßig mit dem Orchestra del Teatro Olimpico in Vicenza zusammen, mit dem sie auch als Solistin in Beethovens Tripelkonzert auftrat. Zu ihren Kooperationen zählen Auftritte mit dem Ensemble Diagonal unter Baldur Brönnimann und dem Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg unter Håkon Stene.

     Zu ihrer Diskografie gehören Gilda Ruta: Piano Works (Da Vinci Publishing), A Musical Journey (Rhein Records), Francesco Marino: Piano Works (Diapason Records) sowie ein Beitrag zum Soundtrack des Dokumentarfilms Foibe, il dramma dei deportati e scomparsi, der auf den 71. Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde.

     Als Gewinnerin von 27 ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt Elisa zudem zahlreiche Stipendien und wird derzeit vom Cusanuswerk gefördert. Ihr Konzertprojekt Revealed Virtuosity wurde 2024 mit dem Preis der Walter und Corina Christen-Marchal-Stiftung ausgezeichnet.

     Elisa erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei Maria Cristina Sgura und setzte ihr Studium bei Maria Grazia Cabai, Roberto Plano, Stefania Redaelli und Riccardo Zadra fort. Im Jahr 2013 schloss sie im Alter von 17 Jahren ihr Studium im Fach Klavier am Conservatorio J. Tomadini in Udine ab und erwarb 2016 ihr Diplom im Fach Klavier am Conservatorio A. Pedrollo in Vicenza mit der Note magna cum laude. Anschließend studierte sie an der Accademia di Musica in Pinerolo bei Enrico Pace und erwarb 2021 an der Hochschule für Musik Basel in der Klavierklasse von Filippo Gamba Master-Abschlüsse in Klavier und Klavierpädagogik.

     Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Elisa als Forscherin tätig. Derzeit promoviert sie an der Hochschule für Musik Freiburg unter der Betreuung von Prof. Dr. Natasha Loges und Prof. Alfonso Gómez. Ihre Arbeiten wurden in der Zeitschrift Analitica veröffentlicht und auf bedeutenden internationalen Konferenzen und wissenschaftlichen Veranstaltungen vorgestellt. Zudem war sie Mitorganisatorin der Artistic Reasearch in Music-Tagung 2025 in Freiburg sowie des Feminale-Festivals in Basel, das sich der Förderung von Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart widmet.

     Zu ihren pädagogischen Erfahrungen gehört der Klavierunterricht am Conservatorio di Musica in Udine, an der Hochschule für Musik Basel und an der Musikschule Konservatorium Zürich.